Vizovice

Historische Denkmäler der Stadt Vrbau » Kirche des heiligen Martin

Die Kirche befindet sich im Zentralteil der Stadt auf der kleinen Bodenerhöhung. Es handelt sich um den ältesten Baudenkmal in der Stadt aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahre 1452 wurde sie durch den Brand beschädigt, ebenso auch beim türkisch-tatarischen Einfall im Jahre 1599. Im 15. Jahrhundert kam es zu der Erweiterung des Baues, es wurde das nördliche Schiff zugebaut. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche um den südlichen Schiff erweitert.


Zur Zeit ist die Kirche des heiligen Martin der Dreischiffbau, das Presbyterium ist nach Osten (ev. nach Nordosten) orientiert. Das Presbyterium mit dem Lünettentonnengewölbe, auf dem sich die ornamentale Stuckverzierung befindet, hat den polygonalen Abschluss. An der nördlichen Wand des Presbyteriums sind Wandgemälde von Jugendschutzheiligen des heiligen Dominik Sávio und der heiligen Maria Goretti.


Das Haupt- und Südkirchenseitenschiff haben das Kreuzgewölbe, das Nordseitenschiff hat das Tonnengewölbe. An der Nordwand des Hauptschiffes befinden sich zwei Wandgemälde. Ein stellt die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten dar. Das andere Gemälde stellt die Apostel dar, und zwar den heiligen Petr und Pavel, die Schutzheiligen des Gemeindes Šípková.


Im Presbyterium befindet sich der neogotische Altar vom Anfang des 20. Jahrhunderts. In seiner Mitte ist die Nische mit der Holzplastik des Kirchenschutzheiligen des heiligen Martin. Daraus ist sichtlich, dass es sich ursprünglich um den heiligen Augustin handelte. Zu den Füssen des Heiligen wurde ein individuelles Attribut des heiligen Martin gegeben - die Gans. Martin wollte die Bischofswürde nicht annehmen und verbergte sich unter Gansen, die ihn aber mit ihren Schnattern verrieten. An den Seiten des Altars befinden sich die Barockplastiken des heiligen Petr und heiligen Pavel, in der Form der traditionellen Ikonenauffassung.

 
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